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Neuerscheinungen

Wilhelm Middeler
Zwischen Synagogenbrand und Reifeprüfung 1938-1955

Hossain Raihani
Die kleinen Helden

Wolfgang Ludwig A. Hermann
"Ich bin nun Preuße - mögt Ihr meine Farben?"

Martin Roemer
Vanitas

Reza Madjderey
Bin ich schon integriert? Oder zu viel?

Norbert Cobabus
Herrschaftsideologien

Hermann Krabbe
Liebe in Madeira

Friedrich Heckel
"Unser Leben währet 70 Jahre und wenn's hoch kommt, so sind's 80 Jahre"

Hans Joachim Schröder
Berge, Meere, Klappersteine




Reinhard Großmann
Der polnische Professor

Eberhard Fincke
Das Recht liegt auf der Hand

Johann Charlott
Ein altes Foto

Pil Namré
Das komplizierte Mistvieh

Martin Roemer
Das Göttliche Spiel

R. Madjderey
Kann man Kirche noch im Dorf lassen?

Johann Benos
20 europäische Diktatoren

Norbert Cobabus
Nachkriegsdeutschland

Lutz Wernicke
Klarstellungen

Holger Zeigan
Es ist noch kein Frommer vom Himmel gefallen...

Markus Pohlmeyer
Platon in Dänemark

Elisabeth Roth
Sentenzen à la carte

A. Erdely
A Comedy of Wisdoms: Common Sense and Beyond

Vasilios Arsoniadis, Michael Broch
Paulus ist nicht Jesus

A. Erdely
A Comedy of Wisdoms: Common Sense and Beyond

Elmar Burghäuser
Gesund durch Selbstfindung

Gerhard Eissele
Klug einordnen oder die Zukunft verspielen?

Reza Madjderey
Normopathen

Foad Forghani
Tanz um die Macht

Reinhard Großmann
Lodzer Texte. Retusche

Martin Roemer
Mensch Ärgernis

Reza Madjderey
Normopathen

Johann Charlott
Drei Frauen zwischen gestern und morgen

Andreas Kruber
Erwachsen werden - schwer gemacht

Günther Richter
Kommunikation und Verantwortung

Hans-Erich Kiehne
Die USA und die multipolare Welt

Louisa W. Pendrath
Mensch, Mama!

Elisabeth Roth
Kunterbunt

Martin Roemer
Arena

Uwe Bitting
Arbeit und Sozialversicherung für alle

Josef Lewe
Große Festtage der byzantinischen Kirche

Botho Herrmann
Nimm mich mit

Norbert Promberger
Bömer

Johann Charlott
Drei Frauen zwischen gestern und morgen

Klaus-Heinrich Damm
Ein Spaziergang von der Alster zur Ardèche

Adelheid Cramer von Clausbruch
Säulen der Jerusalemer Urgemeinde

Augustino Senafia
Zeit der Umkehr, der Erneuerung und der Hoffnung

Hans-Walter Grünewald
Glaube mit Vernunft - Christlicher Glaube als denkender Glaube

Roya Klingner
Dandelina

Lutz Wernicke
Braune Spuren

Harald M. J. Blättermann
Die Stimmen der Hydra

Peter Blümel
Crash-Control

Berthold Student
Schlüpferstürmer & Co

Gerda Gutberlet-Zerbe
Koma

Evelyn-Marion Giersch
Das Lügennetz

Evelyn-Marion Giersch
Talmi


weitere Neuerscheinungen...
Buchpräsentation

Hossain Raihani
Die kleinen Helden
In seinem Lieblingsferiendorf lernt Dennis auf dem Spielplatz Tom kennen. Dieser wird von anderen Kindern gemobbt und erzählt Dennis von einem Mann namens Jonas, der ihn tröstet. Jonas ist ein Kollege von Toms Vater und sein Name weckt einige Erinnerungen in Dennis. Er selbst ist im Kindergartenalter von einem Mann gleichen Namens sexuell missbraucht worden! Zufällig entdeckt er, dass der Mann, von dem Tom gesprochen hat, die gleiche Person ist und auch hinter dem Mobbing an ihm steckt. Da er ihn kennt, merkt Dennis schnell, was für ein Interesse Jonas verfolgt. Alarmiert versucht er dagegen zu steuern und Tom zu helfen.
In dem Buch geht es um Täterstrategien, die Leiden der Opfer und um die Verarbeitung des Traumas.

Wolfgang Ludwig A. Hermann
"Ich bin nun Preuße - mögt Ihr meine Farben?"
Der "hohenzollerische Leopold" hatte den Gang der Geschichte eröffnet und die ohne Zustimmung des Landes durchgesetzte Abtretung der Souveränität an Preußen vergessen lassen. Pfarrer und Lehrer trieben den Umschwung voran. Mit großer Begeisterung feierte das Volk 1910 die Errichtung des Leopolds-Reiterdenkmals in Sigmaringen.

Das vorliegende Buch zeigt den Weg der hohenzollerischen Bevölkerung von den aufmüpfigen Revolutionären von 1849 hin zu den jubelnden preußischen Patrioten, die sich für die Einigung der deutschen Staaten und den Anschluss des Elsaß' und einer lothringischen Provinz begeisterten. Was sie mit Preußen nicht gewannen, waren demokratischere Formen der Politik, wie sie im benachbarten Königreich Württemberg zu Anfang des 20. Jahrhunderts verwirklicht wurden

Elisabeth Roth
Körper - Geist
Weißt Du, welcher GEIST in deinem KÖRPER wohnt und ob die beiden sich vertragen oder dir schaden? Lyrische Versuche und Besinnungen zu neurobiologischen Topoi

Die Texte zeigen interessant und amüsant auf, wie sich Körper und Geist vertragen oder dem Menschen schaden. Die versartig eingängige Form erreicht den Lebensnerv von "Frau Körper-Strahlemann" genauso wie den von "Herrn Dummgeist". Auch der "Körper und Geist" tragende "Gleichgewichtler" will "auf Draht" sein, damit die "Funken" sprühen. Das "Spieglein - Spieglein" - Schauen soll dem Leben "eu-neuronal" zum Wohle werden.

Dazu hat die Neurobiologie in den letzten Jahren große Erkenntnisfortschritte machen können. Das Thema ist von der Autorin bereits in mehreren Büchern theologisch und pädagogisch, wissenschaftsgeschichtlich relevant, aufgegriffen. Um es in seiner Bedeutung einfacher zugänglich zu machen, sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse innovativ komponiert. Sachliche Informationen und turbulente Lebensalltäglichkeiten purzeln zusammen.

Die Funktionen des Gehirns befähigen den Menschen zum Lernen und Leben. Das Sachwissen zum Hirn bereichert das Selbstwissen und Selbstbewusstwerden. Dem trägt die Form einer Lern-Lyrik kreativ unterhaltsam Rechnung. Die Texte sind lebensnah, einprägsam, flapsig und erheiternd. Und sie regen an zum Nachdenken

Martin Sieg
Das Vater unser
"Was nützt die Quelle, wenn daraus nicht geschöpft werden kann (Bert Brecht)." Der Schöpfer-Gott ist die unerschöpfliche URQUELLE, aus der heraus sich alles Lebendige entwickelt hat. ER weiß, welchen Sinn die Tage in unserem unruhigen Leben haben. Darüber können wir uns mit IHM im 'Vater unser' aussprechen.
Zerreißt der Gesprächsfaden, versiegt die URQUELLE, der Leben spendende Strom der Wegweisungen, Tröstungen, das Aufrichten, Aufbauen und Weiterführen. Im stürmischen Wandel der Zeiten benötigte jedoch der stets umgetrieben, bewegte Mensch SEIN WORT als 'tägliches Brot', wie die Luft zum Atmen.
Martin Sieg, Jg. 1927, war Pastor an der ev. luth. St. Marien-Kirche in Osnabrück, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit und die Ökumene.

Reza Madjderey
Bin ich schon integriert? Oder zu viel?
Die Integrationserwartungen in Deutschland sind eher so ausgerichtet, dass von den Integranten! Anpassung, Gutfindung alles "Deutsche" und zustimmende Beherzigung derselben bei absoluter Unauffälligkeit, genannt "Bravheit" verlangt wird. Bei ihnen soll Kritikfähigkeit, Vorbringung von Einwänden als unerlernbare Fremdwörter weiterhin unerwähnt bleiben.
Niemand wünscht sich in Deutschland neukonvertierte Kritiker, Selbstbewusste und Topintegrierte. Diese Integranten sollen noch lange nicht das Recht, die Qualifikation haben, in ihrer neuen Heimat und Bleibe, in irgendwelchen Neueheimatgefühlswallungen ihre Finger an irgendwelche Wunden zu legen.
Wenn das Integration ist, dann ist etwas faul im Staate. Kritische, wache, intelligente Integranten werden bessere Deutsche sein, als leise, kuschende und unsicherere und unehrliche.
Wenn schon deutsch, dann richtig. Und so ein Beispiel wabert in diesem Buch.
Ein starker Tobak?

Hans Joachim Schröder
Berge, Meere, Klappersteine
Im Unterschied zum flachen Land, wo H. J. Schröder (Jg. 1944) aufgewachsen ist, bilden Berge und Meeresstrände so etwas wie Gegenwelten, in denen das unergründliche, immer von neuem packende Erlebnis der Landschaft gleichsam eine Steigerung erfährt. Der Autor liefert keinen Reiseführer, sondern begreift und beschreibt seine Landschaftssuche als Bestandteil autobiografischer Erfahrung. In den Gegenden, die er erschließt, ist er mit seiner Frau, später auch mit seinem Sohn stets präsent. Dabei sind ihm Fotografien ebenso wichtig wie Notizen und Erzählversuche.

Johann Charlott
Ein altes Foto
Eine Mauer aus Ziegelsteinen bildete den Hintergrund. Den Vordergrund eine Rosenhecke. Davor stand ein Liegestuhl. Wilfried Kämper hatte das alte Foto entdeckt. Wer hat es gemacht, wann und wo?
Doch dann kam etwas anderes hinzu: Erika Möller war nach vierjähriger Abwesenheit in diesen Ferien wieder zu ihrem Onkel gereist. Darüber freute er sich sehr, denn er mochte die heute 14 Jährige gerne. Und in seine Freude mischte sich eine seltsame Erscheinung ein: Wolken zogen am Himmel vorüber. Alles um ihn herum wurde unwirklich. Eine noch nie erlebte Kraft zog ihn gegen die Zeit in die Vergangenheit zurück. Und die wurde zur Gegenwart.

Johann Benos
20 europäische Diktatoren
Das vorliegende Buch dient dem Ziel, bei LeserInnen den wahren Charakter von Diktatoren zu verstehen und somit deren Etablierung zu verhindern. Gleichzeitig soll es eine Warnung für diejenigen sein, die wieder von Diktaturen träumen.

Dr. med. Johann Benos ist apl. Professor für Psychiatrie und Neurologie der Universität Erlangen-Nürnberg. Er veröffentlichte zahlreiche Facharbeiten in wissenschaftlichen Büchern und Zeitschriften. Zudem beschäftigt er sich intensiv mit historischen Themen, insbesondere solchen, die Psychohistorisches zum Inhalt haben. Mehrere dieser Arbeiten wurden publiziert.

Holger Zeigan
Es ist noch kein Frommer vom Himmel gefallen...
Der "Dialog im Fahrstuhl" möchte zum Mitdenken einladen und zum Nachdenken anregen: Fünf Menschen diskutieren über Religion, über die zentralen Inhalte des christlichen Glaubens.
Der Dialog bietet eine knappe und dennoch gründliche Einführung in die Grundgedanken des Christentums. Doch will er nicht belehren, vielmehr Interesse wecken durch ein spannendes und allgemein verständliches Für und Wider. So begibt sich der Leser auf eine vergnügliche Reise durch die Kernpunkte der christlichen Religion.
Holger Zeigan, Jahrgang 1972, promovierter Theologe, ist heute Oberstudienrat an einem Gymnasium in Siegen.

Elisabeth Roth
Sentenzen à la carte
Kontext und Bedeutung eines Ereignisses im Jahres- oder Lebenslauf einer Person verlangen oft eine "Sentenz", ein Wort "Zum Gruße". Es kann ein Wort - entlang einer Rednerliste - sein, eine Reaktion als Antwort oder eine eigene Aktion einer Zeichensetzung.
"Zum Gruße", speziell zum Anlass ausgewählt, bekundet, dass man an jemanden denkt, an seine Lebenslage oder an das mit ihm gemeinsam Erlebte. Es mag ein freundliches, gewitztes oder humorvolles Wort sein zu einem Erfolgsereignis oder zu einer Durststrecke, ein Wort des Dankes, des Lobes, der Ermunterung oder Anregung.
"Zum Gruße" lässt sich ohne Kommentar verwenden wie auch als Aufhänger zu einer persönlichen Anmerkung, einer "Pointe", zugeschnitten "a la carte". Das Buch lässt sich Seite für Seite buchstäblich "verbrauchen", abgeschnitten. Die passende Grußkarte kann auf der freien Seite mit Absender und Adressat versehen werden. Sie lässt sich in einen Briefumschlag stecken. Sie ist als Spickzettel einer Rede zuträglich.

Reinhard Großmann
Lodzer Texte. Retusche
Das Lodzer Getto ist das am besten dokumentierte Massenverbrechen aller Zeiten" (S. 127 f.). Dokumente zu studieren ist eine Sache, sich vorzustellen, wie die beinahe 200.000 Bewohner auf engstem Raum zusammengepfercht lebten und bittere Not litten sowie die täglichen Entbehrungen und die tödliche Angst vor den Vernichtungslagern erlebten, eine ganz andere. Die Erzählungen und Skizzen der "Lodzer Texte" und die umfangreichere Erzählung "Die Retusche" versuchen, aus verschiedenen Blickwinkeln diese Vorstellung zu umreißen in der Überzeugung, dass wir den Opfern diese Einfühlung schuldig sind.

Der Autor, 1934 in Landeshut/Schlesien (Kamienna Góra) geboren, unterrichtete die Fächer Englisch, Geschichte und Evangelische Religion an einem Schwarzwälder Gymnasium. Seit dem Tod seiner Frau lebt er bei der Familie seines Sohnes in der Nähe von Flensburg.

Martin Roemer
Mensch Ärgernis
Anstöße. Anstoß erregen. Texte, die auch Ärgernis sein wollen unter den Menschen. Weil sie nach dem Ärger fragen mit seiner Janusköpfigkeit. Warum Menschen anderen Ärgernis werden. Woraus Haß, Krieg, Leid entstehen. Warum der Mensch sich selber Ärgernis ist, ratlos mit sich selbst und scheinbar obdachlos in der Welt. Und ob sich das alles doch zusammenfügen ließe, man sich vielleicht selber nur - und sei es mit Gedichten - zum Ärgernis machen müsse, um am vorgeblich fest gefügten Status der Welt zu rütteln. Das alles komponiert in Kapiteln, deren Titel Formensprachen barocker Musik zitieren, damit aber zugleich auch Seelenzustände und Weltverhältnisse ausdrücken. Wollen Sie sich dem Wagnis einer solchen Achterbahnfahrt aussetzen?

Reza Madjderey
Normopathen
Nicht nur als Nervenarzt und Psychotherapeut, sondern auch als genauer Beobachter von Menschen, kommt Madjderey nach langer Erfahrung dazu, eine zwar schon immer vorhandene Befindlichkeit, aber nie genannte und ausgeprochene, bei sehr vielen Menschen herauszukristallisieren und sie klar zwischen Gesunden und Kranken plausibel zu plazieren und damit auch eine neue wissenschaftliche Bezeichnung zu kreieren.

Andreas Kruber
Erwachsen werden - schwer gemacht
Eene, meene, muh und dran bist du!
* Warum kam es in den letzten Jahren zu einer solchen Verrohung unserer Jugend?
* Warum werden hoch entwickelte Kinder nicht staatlich gefördert?
* Warum werden Kinder und Jugendliche zu Mördern?
* Warum verfallen immer mehr Jugendliche Drogen und Alkohol?
* Warum ändert der Staat nichts daran?
* Woher kommen wir?
* Welche Aufgaben haben wir?
* Was sind Kristall- und Indigokinder?
* Nehmen Hintergrundorganisationen Einfluss auf die Politik?
* Wie sieht die Zukunft aus?

Begleiten Sie Andreas Kruber durch diese Lektüre und Sie werden die Welt mit anderen Augen sehen.

Klaus-Heinrich Damm
Ein Spaziergang von der Alster zur Ardèche
Inspiriert durch den "Spaziergang nach Syrakus" von Seume wanderte der Autor im Sommer 2004 von Hamburg zur Ardèche in Frankreich. 2000 km, Schritt für Schritt, von Tür zu Tür, bei Hitze, Wind und Regen. Diese, dem Menschen gemäße Reisegeschwindigkeit macht die Welt groß und gibt Raum und Zeit für die kleinen Dinge am Wegesrand. Kopf und Körper in Harmonie des Wanderrhythmus, Landschaft, Städte und Dörfer aus der Perspektive des Wanderers, Begegnungen mit Mensch und Kreatur lassen die Reise zu einem tiefen Erlebnis werden. Pure Wanderlust, zweieinhalb Monate, Tag für Tag

Harald M. J. Blättermann
Die Stimmen der Hydra
Unvergleichlich ist das Hochgefühl dieser neuen Liebe; und doch ergibt sich ein existentieller Konflikt, dessen Auflösung in Vergangenheiten, Mythologien und Traumwelten verborgen ist. In die Leere der Erschöpfung drängen Bilder dramatischer Ereignisse aus früheren Zeitepochen hinein und kommen bedrückend nah; es sind die Kreationen einer biologischen Matrix, die nach Konzepten für ihre Existenz sucht.

Die Geschichte dieser Begegnung überschreitet die Grenzen von Geist und Gefühl, Traum und Trance, Vergang und Zerfall; ein Rausch von Seelenbildern, poetisch bis in jedes Wort.

Stimmen, so viele Stimmen derselben Gedanken hallen durch die Zeit.
Buchpräsentation

Wolfgang Ludwig A. Hermann
"Ich bin nun Preuße - mögt Ihr meine Farben?"
Der "hohenzollerische Leopold" hatte den Gang der Geschichte eröffnet und die ohne Zustimmung des Landes durchgesetzte Abtretung der Souveränität an Preußen vergessen lassen. Pfarrer und Lehrer trieben den Umschwung voran. Mit großer Begeisterung feierte das Volk 1910 die Errichtung des Leopolds-Reiterdenkmals in Sigmaringen.
Das vorliegende Buch zeigt den Weg der hohenzollerischen Bevölkerung von den aufmüpfigen Revolutionären von 1849 hin zu den jubelnden preußischen Patrioten, die sich für die Einigung der deutschen Staaten und den Anschluss des Elsaß' und einer lothringischen Provinz begeisterten. Was sie mit Preußen nicht gewannen, waren demokratischere Formen der Politik, wie sie im benachbarten Königreich Württemberg zu Anfang des 20. Jahrhunderts verwirklicht wurden

Reza Madjderey
Männerquote tut Not
Die Männer werden daran erinnert, was sie seit der Schöpfung mit Hilfe Gottes auf der Welt angerichtet haben und das irdische Leben von Milliarden von Menschen völlig versaut haben.
Eine Momentaufnahme der Männlichkeitsherrschaft eines Geronto-Patriarchats, wobei die Lächerlichkeitsatmosphäre der Begriffe, wie Gleichheit der Menschen, Illusion der Freiheit und Demokratie bloßgestellt werden.
Im Endeffekt wird als Therapie dieses sozialpathologischen Zustandes übrig bleiben, dass man die Männerkirche säkularisiert, die Einführung der Männerquote radikal vorantreibt.

Andiamo!



Die Entwicklung von Konzeptionen für eine sozial gerechtere und umweltfreundlichere Welt steht heute mehr denn je auf der Tagesordnung. Traditionelle ethische Modelle sind diesbezüglich obsolet geworden und die bisherigen internationalen Regelungen ohne nachhaltige Wirkung geblieben. Stattdessen müssen durch kulturanthropologische Analysen begründete Kriterien gefunden und in kulturübergreifende Merkmale und staatsgestaltende Konzeptionen umgesetzt werden, die sich vor allem auch in der praktischen Umsetzung bewähren und dabei die derzeit bestehenden Hindernisse und Widerstände überwinden.
Norbert Cobabus (geb. 1944) befasst sich seit nunmehr fünf Jahrzehnten als Privatforscher unter anderem mit Erkenntnistheorie, Wissenschaftskritik, Bewusstseinsforschung, Kulturanthropologie und Evolutionstheorie.




13.000 Euro Flaschenpfand in 30 Tagen. Tagebuchaufzeichnungen einer Festivalreise
Geldklamm, abgebrannt und schlappe Patte, no problem!
13.000 Euro Flaschenpfand, in nur 30 Tagen? Kein Thema, Lüning zeigt das Schema.
Der Autor schwingt die schreibende Peitsche und hat mehr Schneid als die Formel 1: mitreißend, atemberaubend und tempolebendig. Ein Wort akrobat und ein Mann der Tat.

Reinhard Großmann
Der polnische Professor
"Lili, dachte der alte Mann, diese Mauer, die passt doch überhaupt nicht zu Lili."
"War er vielleicht dabei, sich in eine deutsche Frau zu verlieben?"
"Elzbieta und der Großvater stellten ihre gegenseitige Zuneigung ganz offen zur Schau, und wir beiden Jungen lächelten ein wenig, freuten uns aber, dass Menschen in diesem Alter sich noch so herzlich verlieben konnten."
"Du - er zeigte auf mich, mir - er zeigte auf sich - heiraten? Er lachte fröhlich, ich musste auch lachen, es war der erste Heiratsantrag, den mir jemand machte."

Der Autor, 1934 in Landeshut/Schlesien (Kamienna Góra) geboren, unterrichtete die Fächer Englisch, Geschichte und Evangelische Religion an einem Schwarzwälder Gymnasium. Seit dem Tod seiner Frau lebt er bei der Familie seines Sohnes in der Nähe von Flensburg. 2010 veröffentlichte er in derselben Edition "Lodzer Texte. Retusche. Skizzen und Erzählungen".

Martin Roemer
Das Göttliche Spiel
Wieviel muß geschehen, bis wir Liebe fassen können - etwa beim Blick durch ein himmlisches Tor tief in ihren Paradiesgarten hinein? Eben weil so unfaßbar, ist sie seit jeher Domäne der Dichtkunst. Da Liebe in ihrem Kern zugleich zeitlos ist, dürfen sich diese ihr hier gewidmeten 100 Gedichte getrost eines mittelalterlichen Rahmens bedienen, sich in Titel und Gestaltung bewußt an Dantes Divina Comedia anlehnen. Kulturkreise und Religionen übergreifend, bauen die Texte darauf, daß sich Liebe in der Verschränkung von Irdischem und Göttlichem erfüllt, sich in ihrem Geschenk Sinne und Geist auf das Glücklichste paaren. Fühlen wir sie, geleitet uns Liebe durch das einzige Portal zu einer ansonsten verschlossenen Welt. Das aber steht uns immerzu offen.

Elisabeth Roth
Sentenzen à la carte
Kontext und Bedeutung eines Ereignisses im Jahres- oder Lebenslauf einer Person verlangen oft eine "Sentenz", ein Wort "Zum Gruße". Es kann ein Wort - entlang einer Rednerliste - sein, eine Reaktion als Antwort oder eine eigene Aktion einer Zeichensetzung.
"Zum Gruße", speziell zum Anlass ausgewählt, bekundet, dass man an jemanden denkt, an seine Lebenslage oder an das mit ihm gemeinsam Erlebte. Es mag ein freundliches, gewitztes oder humorvolles Wort sein zu einem Erfolgsereignis oder zu einer Durststrecke, ein Wort des Dankes, des Lobes, der Ermunterung oder Anregung.
"Zum Gruße" lässt sich ohne Kommentar verwenden wie auch als Aufhänger zu einer persönlichen Anmerkung, einer "Pointe", zugeschnitten "a la carte". Das Buch lässt sich Seite für Seite buchstäblich "verbrauchen", abgeschnitten. Die passende Grußkarte kann auf der freien Seite mit Absender und Adressat versehen werden. Sie lässt sich in einen Briefumschlag stecken. Sie ist als Spickzettel einer Rede zuträglich.

A. Erdely
A Comedy of Wisdoms: Common Sense and Beyond
Following the course of an imaginary seminar, with participants both living and historical, real and fictitious, the reader is led through a fascinating debate on wise and unwise behaviour. Wisdoms, as defined here, are nothing esoteric. They are actions and attitudes based on common sense, on insight, on the ability to think judiciously utilizing knowledge, experience and understanding. They can be communicated, learned, and applied by anyone, at any age.
This is a well-researched, timely and original book, spanning a broad spectrum of questions, problems and circumstances facing modern man and providing suggestions on how best to deal with them. It is also highly entertaining reading, where even complex subjects are treated with lucidity and with frequent injections of humour.

Dr. Alexander von Erdely, born in Hungary, raised in South America, studied science, engineering and business administration in Switzerland and the US. He held executive positions with leading companies in industry and banking. He lived and worked on four continents and is fluent in six languages. He has been collecting the material for "A Comedy of Wisdoms" over several decades. He lives in Germany and Italy.

Martin Roemer
Mensch Ärgernis
Anstöße. Anstoß erregen. Texte, die auch Ärgernis sein wollen unter den Menschen. Weil sie nach dem Ärger fragen mit seiner Janusköpfigkeit. Warum Menschen anderen Ärgernis werden. Woraus Haß, Krieg, Leid entstehen. Warum der Mensch sich selber Ärgernis ist, ratlos mit sich selbst und scheinbar obdachlos in der Welt. Und ob sich das alles doch zusammenfügen ließe, man sich vielleicht selber nur - und sei es mit Gedichten - zum Ärgernis machen müsse, um am vorgeblich fest gefügten Status der Welt zu rütteln. Das alles komponiert in Kapiteln, deren Titel Formensprachen barocker Musik zitieren, damit aber zugleich auch Seelenzustände und Weltverhältnisse ausdrücken. Wollen Sie sich dem Wagnis einer solchen Achterbahnfahrt aussetzen?


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