Roland Altmann
In fensterloser Zeit
Roland Altmann verbrachte fünf bittere Jahre als Kriegsgefangener in
Sowjetrussland. Unvoreingenommen erzählt der Autor, was in den ersten Jahren
ihrer jammervollen Minimalexistenz die von Hunger und Krankheiten
gequälten Gefangenen in Allgegenwart des drohenden Todes erlitten und
empfanden, fern jeder menschlichen Zuwendung, ohne Liebe, ohne Zuneigung.
Aber auch dem Mitgefühl und echter Menschlichkeit so mancher russischen
Zivilisten gilt sein dankbares Wort.
Roland Altmann erzählt, wie seine malerische Begabung und Phantasie ihm
halfen, die Fesseln des Zwanges und der Daseinsenge für sich geistig zu
lockern.
Dieses Buch schildert in bewegender Deutlichkeit wirkliche Erlebnisse,
dunkle wie helle Gedanken und Gefühle, bedrückende Ängste und belebende
Hoffnungen, und das in einer klaren, bilderreichen Sprache, die dem Leser
das Geschehen auf eine Weise vor Augen führt, daß er es schon fast als
eigenes Erleben empfindet.
2000, 168 S., 17.90 EUR, gb., ISBN 3-89781-004-2
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