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Helmut Arntzen

Streit der Fakultäten

Vor einer kleinen Ewigkeit erschien "Kurzer Prozeß". Dessen Fabeln und Aphorismen sind in viele Anthologien und Lesebücher aufgenommen worden. Dieser Band hat eine Produktionszeit von ca. 30 Jahren, in denen man etwa zehn Romane herstellen kann, wenn man Lust hat. Er ist strikt systematisch aufbereitet nach den Regeln wissenschaftlicher Disziplinen, läßt aber die Frage nach deren Hierarchie offen, die früher bei der Theologie begann, dann bei der Philosophie, dann bei der Psychologie und der Soziologie und heute bei irgendetwas, was dazwischen liegt. In Wahrheit standen natürlich immer Medizin und Jus oben. Das lehren die Gebührenordnungen, die Kliniken und die Gefängnisse.

Unser Bändchen stellt alle Wissenschaften als Weltperspektiven nebeneinander, so daß sie streiten können, und versammelt neben den alten Herrschaften, als da sind Wolf, Fuchs und Schaf, die neuen Herrschaften, also Demokraten und -innen. Und schön wäre es, wenn daraus wieder dank der Lesebücher lesen und recht schreiben gelernt würde.

2000, 128 S., 10.90 EUR, br., ISBN 3-89781-005-0


Anna-Paula Kruse

Der Anfang nach dem Ende

Im Krankenpflegeberuf haben sich innerhalb der vergangenen fünf Jahrzehnte enorme Veränderungen vollzogen. Das relativ geringe historische Interesse an der Entwicklung des Berufes birgt die Gefahr in sich, dass das berufliche Geschehen der ersten Jahre nach dem Kriegsende 1945 in Vergessenheit gerät. Noch leben Frauen, die etwa seit dem Ende des 2. Weltkrieges viele Jahre ihres Lebens im Krankenpflegeberuf verbracht haben. Sie haben die Aufbauarbeit aus den Trümmern der Städte miterlebt und erlitten. Und sie haben den Wandel der Krankenhausversorgung von einer Versorgung unter sehr einschränkenden Bedingungen bis zur Versorgung im stark differenzierten und hochtechnisierten Klinikbetrieb miterlebt.

Die leistungsstarke Frauengeneration der Nachkriegszeit war in der beruflichen Krankenpflege deutlich vertreten. Viel verantwortungsvolle Arbeit musste geleistet werden, und es war eine große Bereitschaft vorhanden, die Aufgaben zu bewältigen. Ein hoher gesellschaftlicher Stellenwert des Krankenpflegeberufs resultierte daraus.

Diesem Teil der Geschichte der Krankenpflege soll hiermit Erinnerung zuteil werden.

2009, 2. Auflage, 144 S., 10.90 EUR, br., ISBN 3-89781-139-3


Ingrid Löhr

Anker und Segel

Welche Rolle spielten Frauen in Goethes Leben?

Wie prägten sie seine Persönlichkeit?

Wer war ihm Anker und Halt, wer Segel? Über Beziehungen und Liebesverhältnisse Johann Wolfgang Goethes zu Frauen in seinem Umkreis bringt die Autorin uns über den Abstand der Jahre hinweg dem Dichter näher.

Das Denkmalhafte, das seine Person in unserem Bewußtsein oft verdeckte, bricht auf und gewährt uns einen Blick auf einen Menschen mit Vorzügen und Schwächen, wie auch wir sie vielleicht haben. Trotz aller Unterschiedlichkeit unseres Lebens zu der damaligen Zeit und der Distanz zu dem Genie Goethes dürfen wir mitfühlen und ihn als Menschen verstehen.

Ingrid Löhr 1935 in Wuppertal-Elberfeld geboren. Seit 1959 in Münster/Westfalen lebend. Seit 1980 fortlaufend in der Erwachsenenbildung tätig. Literarische und gesellschaftspolitische Vorträge u. allgem. Bildungsarbeit.

Veröffentlichungen: Seit 1985 Gedichte, Kurzgeschichten in Literaturzeitschriften und Anthologien; erzählendes Sachbuch; Kunstmärchen. Seit 1985 Literaturvorträge, Lesungen anläßlich kultureller Veranstaltungen; Lesungen an Schulen; Literaturbeitrag Märchen, WDR Köln, 1987; Lyrik und Kurzprosa, Bürgerfunk der Volkshochschule Münster, 1990; Literaturtelefon der Stadt Münster, 1985-1990; Buch zur Multimedia-Großbildprojektion: ,,Gott sah, daß das Licht gut war", von Erwin Josef Löhr, Münster, 1993; Bildmeditationen von Ingrid Löhr, Münster, 1992-2000; Laub im Spiegel, Gedichte und Geschichten, mit Matthias Essing, Münster 1985; Bommenberend und die Brochterbecker Hexe, Münsterländer Sagen, Münster 1991; Fremde Augen, Geschichte aus Münster, 1997; Anker und Segel, Frauen in Goethes Leben, Münster 1999; Schritte ins Ungewisse, Geschichten aus der Maisbrotzeit, Dorsten, 2000; Zuckerkind, Märchen, Münster, 2002. Lexikon Verzeichnis: Künsterlinnen für Münster, Münster 1997. HAFIZ-Literaturpreis für Kurzgeschichte, Düsseldorf, 1991. Mitgliedschaften Europäische Märchengesellschaft e.V., Rheine 1988; Die bunte Feder 94, Autorinnengemeinschaft, Münster 1994; GEDOK Rhein-Main-Taunus, Wiesbaden, 1996.


1999, 90 S., 10.90 EUR, br., ISBN 3-8258-4273-8


Ingrid Löhr

Zuckerkind

"In einem tiefen Wald steht ein altes Schloss. Niemand weiss etwas Genaues, doch viele seltsame Geschichten werden von ihm erzählt." - So beginnt eines der Märchen der phantasievollen Erzählerin Ingrid Löhr, geboren in Wuppertal, in Münster lebend, das in die Welt wundersamer Abenteuer und merkwürdiger Begebenheiten eintauchen lässt, begleitet von poetischen, farbigen und hoffnungsvollen Bildern. Denn ihre Märchen enden stets glücklich und machen daher Mut und spenden Trost.

Wer sich in die ungewöhnliche Wirklichkeit der Märchen wagt, wird durch die Symbolkraft ihrer Bilder Fingerzeige für seinen Lebensweg erhalten. Im Spiegel der Märchen erscheinen unbekannte Züge der Seele, in ihrem Licht klären sich Probleme, lassen sich Lösungen finden.

Als Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft nimmt die Autorin seit Jahren gern und erfolgreich die Gelegenheit wahr, mit Märchenlesung Jung und Alt zu erfreuen und zum Nachdenken anzuregen.

2002, 128 S., 10.90 EUR, br., ISBN 3-89781-027-1


Eduard Lüning

Mit Dosenpfand zum Wohnmobil

Geldklamm, abgebrannt und schlappe Patte, no problem!

13.000 Euro Flaschenpfand, in nur 30 Tagen? Kein Thema, Lüning zeigt das Schema.

Der Autor schwingt die schreibende Peitsche und hat mehr Schneid als die Formel 1:

mitreißend, atemberaubend und tempolebendig. Ein Wort akrobat und ein Mann der Tat.

2011, 224 S., 14.90 EUR, br., ISBN 3-89781-191-1


Marcel Labitzke

Marius - Der verleumdete Retter Roms

Gaius Marius (158 / 157 - 86 v. Chr.), unbedeutender Familie entstammend, geboren in der italischen Provinz, arbeitete sich durch unbedingten Leistungswillen sowie persönlichen Einsatz bis in den obersten Machtzirkel der späten Römischen Republik empor. Als mehrmaliger Konsul, begnadeter Feldherr und versierter Heeresreformer wurde er zur bestimmenden Persönlichkeit einer ganzen Generation. Seine zahlreichen militärischen Siege und politischen Verdienste machten ihn aber nicht nur zum zweimaligen Retter Roms gegen dessen äußere wie innere Feinde, sondern weit über seinen Tod hinaus zu einem unvergessenen Fixpunkt im historischen Gedächtnis der europäischen Antike.

Dieses Buch zeichnet - erstmals in deutscher Sprache - den Lebensweg und die Lebensleistung dieses herausragenden Charakters in einer eigenen Monographie umfassend nach und eröffnet dabei gleichzeitig einen informativen Blick auf ein faszinierendes Kapitel der römischen Geschichte.

2012, 544 S., 28.90 EUR, gb., ISBN 3-89781-215-4


Michael Lamprecht

Als Frau Bardot Herrn Gott betörte

2005, 136 S., 9.90 EUR, br., ISBN 3-89781-089-1


Amelie Lanier

Ein Haus in Wien

Wien, Wien, nur du allein! Viele denken an die Hauptstadt Österreichs als einen einzigen großen Kulturtempel, wo alle Klavier spielen, in einem fort in Ausstellungen, Konzerte oder ins Theater laufen und das ganze Jahr über vom Opernball träumen.

Alles ein Schmarrn. Die meisten Bewohner Wiens interessiert diese Hochkultur gar nicht und sie sind vollauf damit beschäftigt, mit ihrem Gehalt bis zum Monatsende durchzukommen, sich mit Behörden herumzuschlagen, etwaig vorhandene Kinder aufzuziehen und durch das Schulsystem zu quetschen und sich bei all dem die Stimmung nicht ganz verderben zu lassen.

Amelie Lanier, Jahrgang 1961, veröffentlichte bisher einige Bücher zur österreichischen Wirtschaftsgeschichte und Artikel zu den Krisen in Osteuropa und auf dem Balkan.

2008, 312 S., 19.90 EUR, br., ISBN 3-89781-120-1


Ernst Lautenbach

Trost für Kranke

Krankheit kann jeden von uns in jedem Lebensalter treffen. Der Umgang mit Krankheit ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die meisten Kranken wünschen sich Zuwendung durch Familie, Freunde, Pflegepersonal, Ärzte.

Diese Erwartungshaltung hat der Autor in seiner mehr als 50jährigen ärztlichen Praxis kennengelernt.

Kranke fragen im Laufe der Zeit nach Büchern, in denen sie mehr über ihren Zustand erfahren und Trost finden können. Viele bedeutende Persönlichkeiten haben im Laufe der Jahrhunderte ihre Erlebnisse im Umgang mit der Krankheit erkenntniskritisch niedergelegt, die noch heute gültig sind. Hier erfährt man mehr Trostfülle als in langatmigen Reden.

Offenkundige Sinnsprüche können das Kranksein verständlicher machen, Parallelen zu Menschenschicksalen herstellen. Sie vermögen Kranken bedeutende Denkanstöße zu geben, Wege der Hoffnung zu zeigen. Das vorliegende Buch enthält zutreffende Zitate, die in diesen Kontext gehören, setzt sich mit verschiedenen Aspekten von Krankheit und Tröstung, Genesungsquellen und Alter auseinander. Es ist für Kranke, pflegende Angehörige, medizinisches Personal, Besuchende von Kranken zu empfehlen.

2003, 312 S., 15.90 EUR, br., ISBN 3-89781-041-7


Detlef Lax

Schwerelos der Horizont

Detlef Lax, Jg. 1950, stellt mit Schwerelos der Horizont Gedichte vor, die mal träumerisch-verspielt, mal witzig und heiter, mal ernsthaft, auch sarkastisch, stets jedoch mit Augenzwinkern, den Leser einladen, sich vom Alltag zu lösen und für Momente in die Schwerelosigkeit des Horizonts einzutauchen. Mit "Es ist" bis "Was ist" zieht sich der Horizont Von Schraubenziehern und weiterer Liebe über Der Reißverschluss und sonstige Naturereignisse hin zu Der Wurm und andere Urgewalten sowie Gedanken...lose und Denkenden Herzens - für besinnliche, nachdenkliche, heitere oder verliebte Augenblicke.

2003, 112 S., 7.90 EUR, br., ISBN 3-89781-049-2


Günther Lehmann

Palästina oder Das gelobte Land

2004, 104 S., 8.90 EUR, br., ISBN 3-89781-071-9


Josef Lewe

Große Festtage der byzantinischen Kirche

Der Verfasser beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Themen rund um die Bilderkunst der Orthodoxie und vertiefte sein Wissen auf vielen Reisen sowie in Seminaren an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.

Das Werk entstand durch Anregungen, die der Autor in einem Seminar im Byzantinischen Institut der Universität Münster erhielt.

Viele Quellenangaben sind vom Verfasser nicht nur benannt, sondern zitiert. Damit entfällt für den Leser das oft lästige Nachschlagen.

2009, 280 S., 15.90 EUR, br., ISBN 3-89781-158-4


Otto Licha

Die Begegnung

Albert trifft den Dichter, der seine Einsamkeit genießt, und verabredet sich mit ihm im Café Central. Wir sind in Innsbruck, einer ,kleinen Großstadt'. Der Dichter stellt seine Gedichte ins Internet, da dort jeder Leser mit dem Text allein ist. Seine Gedanken gibt er an Albert weiter. Ein Jahr lang treffen sich die beiden täglich, und jeder Tag dieser Begegnung ist ein besonderer.

Otto Licha, geb. 1952 in Wien, promovierte 1979 an der Universität Innsbruck zum Doktor der Philosophie in den Fächern Physik und Mathematik. Seit 1990 schreibt Licha Erzählungen und Kurzgeschichten.

2004, 192 S., 19.90 EUR, br., ISBN 3-89781-054-9


Otto Licha

Zuagroaste

12 Kurzgeschichten sind durch eigenwillige Monatsgedanken miteinander verbunden.

Das kafkaesk endende Schicksal der Liebe des Erzählers zu einem Mädchen aus Italien und das Leben eines jungen Italieners in Innsbruck finden ebenso Eingang in das Buch wie J.S. Bachs Wiedergeburt in Tirol, wo er unter der Annahme, dass sich große Geister wie er an ihr Vorleben erinnern, die Bekanntschaft mit eitler Engstirnigkeit macht.

Erlebtes vermischt sich mit Groteskem, genaues, prickelndes Erzählen wechselt mit knappem, essentiellem Stil, der Betroffenheit hinterlässt.

Otto Licha, geb. 1952, lebt in Innsbruck.

2005, 176 S., 12.90 EUR, br., ISBN 3-89781-082-4


Filadelfo Linares

Ein Kind der Dritten Welt

2011, 160 S., 19.90 EUR, br., ISBN 3-89781-048-8


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