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Adolf Kozeny, Gerda Gutberlet-Zerbe

Vertreibung aus dem Sudetenland - Ein Prozess ohne Richter
Ein Zeitzeuge der Vertreibung aus dem Sudetenland schildert Abstürze und Aufstiege. Mit Geleitwort von Weihbischof Johannes Kapp und Nachwort von Dr. Wolfgang Hartmann (Fulda)

Dieses Buch will ganz besonders die Zeit der deutschen nationalsozialistischen Barbarei in Erinnerung rufen und dazu beitragen, auf keinen Fall zu vergessen, was Adolf Hitler mit dem "Krieg gegen die Welt", dem Zweiten Weltkrieg angestoßen hatte.

Der Autor, Adolf Kozeny, sagt dazu: "Ich möchte aber auch den hohen Stellenwert von Freiheit und Frieden bewusst machen und meine, dass nicht in Vergessenheit geraten darf, was sich nach Beendigung des Krieges, also nach dem 8. Mai 1945, im Sudetenland der Tschechoslowakei an Leid, Schrecken und Tod bei der Vertreibung abgespielt hat.

Alle Ereignisse sind wahrheitsgemäß beschrieben und nicht erfunden. Es ist ein abwechselndes Zwischenspiel von kindlichen Gefühlen und realen Schilderungen und es sind Begebenheiten geschildert, welche jeder Vernunft widersprechen und nach menschlichem Ermessen nicht wahr sein dürften. Dazu kann ich nur sagen: Es war Krieg und Hungersnot und da vollzieht der Mensch manchmal unverantwortliche Handlungen, welche nicht mehr als menschlich zu bezeichnen sind."

Die Autorin, Gerda Gutberlet-Zerbe, sagte dazu: "Ich bedauere es, dass in der heutigen globalisierten Welt immer noch so viele Kriege stattfinden müssen. Ich bin dankbar, dass unser Deutschland von kriegerischen Auseinandersetzungen Zeit meines Lebens verschont geblieben ist. Daher bin ich bemüht, jedem Leser ins Bewusstsein zu rufen, von welcher Gnade wir im Frieden leben. Mögen die nachfolgenden Generationen auch davon verschont bleiben."

2008, 72 S., 16.90 EUR, br., ISBN 3-89781-132-4