Gerhard Eissele
Klug einordnen oder die Zukunft verspielen?
Zeitenwenden haben den Menschen immer gezwungen, sich neu auf die
Lebenswirklichkeit einzustellen. In einer solchen leben wir und haben
Krisen, weil wir uns noch nicht auf die neue Wirklichkeit
eingestellt haben. Solange wir nach der vordergründigen Interessensicht
die eigenen Interessen zu Lasten der Funktionstüchtigkeit des Ganzen
überbewerten, werden wir mit heraushängender Zunge von einer Krise zur
nächsten hasten. Die Vernetzung hat automatisch bewirkt, dass die Wirkung
unseres Tuns größere Kreise zieht. Das müssen wir berücksichtigen, falls
wir uns nicht ständig selbst das Bein stellen wollen. Vernetzte Systeme
funktionieren am besten, wenn wir uns um ein exzellentes Sozialverhalten
bemühen. Je mehr es gestört ist, um so mehr stehen wir uns im Weg.
Klug ist das nicht.
Das Büchlein will exemplarisch zeigen, wo wir uns mit
einem egozentrischen Selbstverständnis im Weg stehen. Es ist
höchste Zeit, das zu erkennen, da wir sonst ruckzuck die Zukunft
verspielen werden. Noch haben wir die Botschaft der
Massenvernichtungsmittel nicht verstanden. Der Mensch hat sein
Sozialverhalten zu verbessern oder von der Erde zu verschwinden. Es wird
das Gottesreich geben, oder das Ende.
2010, 56 S., 7.90 EUR, br., ISBN 3-89781-176-8
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